1.Herren unterliegt Sparta Lichtenberg

Berolina Stralau – SV Sparta Lichtenberg 0 : 3 (0 : 1)

Zum Schluss noch deutlich verloren!

Nach langer Zeit mussten wir wieder einmal eine Heimniederlage hinnehmen. Und sie war auch verdient, denn Sparta stellte sich als die erwartet starke Spitzenmannschaft vor. Die Gäste spielten technisch sehr ballsicher und hatten klare Feldvorteile. Doch es dauerte dank unserer guten Gegenwehr (obwohl wir immer noch auf Koch und Kleßny verzichten mussten) bis zur 24. Min., ehe erstmals Poßnien nach einem Orbayfehler voll gefordert war. Danach hatte Brand eine Konterchance, aber er war zu schwach im Abschluss. Das 0:1 resultierte aus einer schlechten Kopfballabwehr (Jonach) nach Eckball. Beim Nachschuss platziert in die Ecke war auch Poßnien machtlos. So ging es mit dem 0:1 in die Pause.
Gleich nach dem Seitenwechsel wurde Brand steil geschickt, aber seinen Abschluss konnte der gegnerische Torwart parieren. Bei einem weiteren Konter wurde Brand nach halblinks abgedrängt, so dass er nicht zum Abschluss kam. Doch dann setzte sich der gleiche Spieler auf der rechten Seite schön durch, seine präzise Eingabe landete bei Mlynikowski, doch dessen Direktabnahme aus Nahdistanz konnte auch diesmal der Keeper parieren. Wenn man solche Chancen nicht nutzt, wird man meist bestraft. Und so war es auch diesmal. Orbay blieb nach einem Zweikampf (Schieri hatte kein Foul gesehen!) plötzlich stehen und diesen Blackout nutzten die Spartaner zum 0:2. Kurz vor Ultimo hatte der sehr engagiert spielende Mlynikowski die Chance zur Flanke, aber stattdessen landete sein Kurzpass beim Gegner und dessen Konter wurde zum 0:3 vollendet.
In diesem Spiel hat sich bewahrheitet – in dieser Liga ist viel möglich: man kann gegen jeden Gegner verlieren, aber man ist auch gegen Spitzenmannschaften nicht chancenlos!

Aufstellung: Poßnien; Jonach, Orbay (76. Schmidt), Beer, Turtschan; Weber, Pötting (51. Junker); Brand, Hermstein (83. Liebich), Mlynikowski; Friedrich

Tore: 0:1 (34.), 0:2 (75.), 0:3 (90.+2)

Bilder vom Spiel    Schönen Dank an Rene Löffler