2.Herren gegen Olympia und Deportivo

FSV Berolina Stralau II – CSV Olympia 2:3 (1:3)

Der CSV Olympia hat das Rennen um die Meisterschaft mit seinem 3:2-Sieg im Spitzenspiel bei Tabellenführer Berolina Stralau II wieder spannend gemacht. Die Charlottenburger beendeten damit die neun Spiele andauernde Siegesserie der Stralauer. Dementsprechend glücklich war Gästetrainer Sven Wagner nach der hitzigen Partie: „Das Spiel hat richtig Spaß gemacht“. Auch Trainerkollege Machleidt fand, dass die gebotene hohe Intensität dem Anlass angemessen war und wollte seiner Mannschaft eher ein Lob für den Kampfgeist als Kritik für die Niederlage aussprechen. Einig waren sich beide Trainer darin, dass die umstrittene Rote Karte für Stralau kurz vor der Pause die Partie entschied. Erst eine Minute zuvor hatte Erdogan Olympia mit einem schönen Freistoß nach ausgeglichenen 40 Minuten in Führung gebracht. Nun flog Kapitän Lehmann nach einem riskanten, aber nicht rotwürdigen Tackling vom Platz und Erdogan versenkte den nächsten Freistoß unhaltbar im Giebel. Stralau kam mit Wut im Bauch aus der Kabine aber die Gastgeber vergaben beste Chancen. Nachdem Brand doch noch zum Anschluss traf war es allerdings eher Olympia, das über Konter näher an einer Entscheidung war.

FuWo
Aufstellung:

Reck – Witte, Veen, Lehmann, Kimpinsky – Krause (72. Elizi), Rini, – Tanriver, Lehnig (46. Schindler),
Liebich (86. Tung Chu) – Brand

Tore:
1:0 (5.) Kimpinsky, 1:1 (21.) Ziane, 1:2, 1:3 (43.,45.) Erdogan, 2:3 (73.) Brand

FSV Berolina Stralau II – Deportivo Latino 6:1 (3:0)

Eine Woche nach der unnötigen Niederlage im Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn, zeigte sich die Reserve unbeeindruckt und siegte hochverdient mit 6:1. Schukat mit Startelfdebüt, ersetzte den gesperrten Lehmann, zeigte sich bereits nach drei Minuten in guter Form und servierte Tanriver aus 35 Meter den Ball aufn Kopf zur 1:0 Führung. Auch das 2:0 erzielte Tanriver, jedoch war es diesmal eine Co-Produktion von Brand und Belitz die diesen Treffer ermöglichten. Brand setzt sich über außen gegen zwei Latinos durch und spielte den Ball auf den Sechszehner zu Belitz, der dann uneigennützig auf den noch besser positionierten Tanriver ablegte. Mit viel Ruhe und Ballbesitz wurde nun das Spiel kontrolliert und die Lücken im Spiel der Gäste gesucht. Krause (lief als Kapitän auf) krönte seine überzeugende Art und Weise, die Mannschaft in den ersten 45. Minuten zu führen, mit einem platzierten Linksschuss vom Sechszehner zum 3:0 Pausenstand. In der zweiten Halbzeit erspielte sich die Reserve dann Chance um Chance, scheiterte jedoch an der eigenen Hektik. Tanriver hatte jedoch an diesem Tag die Ruhe weg und findet so langsam zur alten Form zurück. Erst legte er das 4:0 für Belitz auf, bevor er die Tore fünf und sechs selber markierte. Großen dank geht an dieser Stelle nochmal an Berger, der den verreisten Reck adäquat ersetzte und beim Gegentor nichts zu halten hatte.
Aufstellung:
Berger – Witte, Veen (60.Schmieglitz), Schukat, Kimpinsky (60. Müller) – Krause, Rini (46. Elizi), – Tanriver, Belitz, Tung Chu – Brand (60. Veltmann)

Tore:
1:0 (3.) Tanriver, 2:0 (17.) Tanriver, 3:0 (43.) Krause, 4:0 (58.) Belitz, 5:0 (74.) Tanriver, 5:1 (76.) Andino Ponce
6:1 (81.) Tanriver

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