Stralauer beim Ehrenamtstag des BFV gewürdigt

Am Samstag, den 7. März lud der BFV zum Ehrenamtstag ins Haus des Fußballs ein, um in einem würdigen Rahmen seine Anerkennung zu zeigen.

Im Rahmen des BFV Ehrenamtstag am wurden auch 4 Stralauer Ehrenamtliche ausgezeichnet.

Wir sagen „Danke Schön“ für Eurer Engagement zum Wohle unseres Vereines

Carla König Trainerin C-Juniorinnen

Daniel Besser Trainer C-Juniorinnen

Christoph Menken Trainer F2 Junioren Jugendleitung

Heinz Gärtner Jugendleitung Beisitzer Vorstand

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Bericht von der BFV Seite

„Der Einsatz unserer Ehrenamtlichen kann gar nicht hoch genug geschätzt werden“, betonte Bernd Schultz in seiner Dankesrede anlässlich des diesjährigen Ehrenamtstages des Berliner Fußball-Verbandes. Die Worte des BFV-Präsidenten eröffneten die Veranstaltung, zu der am Samstag, den 7. März rund 60 Gäste ins Haus des Fußballs gekommen waren. Bereits seit 1999 zeichnet der BFV im Rahmen des Ehrenamtstags besonders engagierte Ehrenamtliche aus – eine Tradition, die auch Bernd Schultz sehr am Herzen liegt: „Ich freue mich, dass wir diesen Tag etabliert haben, um den Worten der Dankbarkeit und der Anerkennung einen würdigen Rahmen zu geben.“

Im Anschluss an die Eröffnungsrede führte Moderator Michael Flottron durch das Programm und bat zunächst Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin (LSB), nach vorne. Er zollte der ehrenamtlichen Arbeit in den Berliner Vereinen „höchsten Respekt“. Matthias Auth, Leiter des Unternehmensbereichs Sport und Gesundheit bei der AOK Nordost, die den BFV-Ehrenamtspreis seit 2011 unterstützt, betonte in seiner Rede wenig später zudem, welch ein Aufwand und Herzblut in die ehrenamtliche Arbeit fließe. „Die Anforderung an ein Ehrenamt ist deutlich gestiegen, die Aufgabenfelder werden immer komplexer. Deshalb ist es wichtig, dass wir die junge Generation ebenfalls für das Ehrenamt begeistern.“

Ex-Nationalspieler begleitet die Ehrung

Bevor die Ehrung der anwesenden Ehrenamtler/innen durchgeführt wurde, ergriff ein weiterer, ganz besonderer Gast das Wort: „Spätestens als Profi wird einem klar, dass es auch eine andere Seite des Sports gibt, ohne die das Ganze gar nicht möglich wäre“, sagte Marco Bode, ehemaliger deutscher Nationalspieler und aktueller Aufsichtsratsvorsitzender des SV Werder Bremen. Der Vertreter des Bundesligisten war zum Auswärtsspiel seines Vereins bei Hertha BSC gereist und hatte es sich nicht nehmen lassen vor der Begegnung dem BFV-Ehrenamtstag beizuwohnen.

Dann war schließlich der Moment gekommen, den die Gäste bereits mit Spannung erwartet hatten: Die Ehrung der Ehrenamtlichen durch Bernd Schultz und Marco Bode stand bevor. Mit dem „DFB-Ehrenamtspreis“ würdigt der Deutsche Fußball-Bund Jahr für Jahr besonders engagierte Personen, die von ihren Vereinen durch eine aussagekräftige Bewerbung beim BFV vorgeschlagen werden. Die beiden Erstplatzierten werden zudem für ein Jahr als Mitglied im sogenannten „Club 100“ aufgenommen und zur zentralen Ehrungsveranstaltung im Rahmen eines Länderspiels der A-Nationalmannschaft eingeladen.

In der Kategorie „Junge Helden“ wurden zudem wieder ehrenamtlich Engagierte im Alter bis 30 Jahre ausgezeichnet. Die vier Erstplatzierten durften sich über den Gewinn einer Fußball-Bildungsreise nach Barcelona freuen.

Ehrennadeln für BFV-Schiedsrichter

Traditionell gehört auch die Ehrung der Ehrenamtlichen aus dem Brandenburger Fußballkreis Oberhavel/Barnim mit zum Programm des BFV-Ehrenamtstag. Sie erhielten die Auszeichnungen von ihrem Fußballkreis-Vorsitzenden Michael Reichert, der sich zuvor für die erneute Einladung bedankte.

Anschließend übergab Jörg Wehling, BFV-Präsidialmitglied Schiedsrichter, die BFV Ehrennadel in Silber an elf Schiedsrichter als Anerkennung für ihr 20-jähriges Engagement.

Die Schlussworte durch Ingo Büchner-Fenner, Beisitzer im Ausschuss für Fairplay & Ehrenamt, rundeten eine gelungene Veranstaltung ab. Nach dem Ende des offiziellen Teils und einem gemeinsamen Mittagessen besuchten die Geehrten auf Einladung von Hertha BSC das Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen. Mit dem 2:2-Remis konnten letztlich wahrscheinlich alle Beteiligten leben – sowohl die Hertha-Fans unter den Ehrenamtlichen als auch Werder-Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode.