1.Herren mit wichtigen Auswärtssieg

1.Herren siegt bei Türkiyemspor Berlin

Türkiyemspor Berlin 1987 e.V. vs. FSV Berolina Stralau 1901 e.V. 0:1 (0:0)

Den besseren Start erwischten hier auch die Gäste, die von Anfang an etwas mehr Druck hinter den Ball brachten. Dennoch blieben echte Chancen zumindest in der Anfangsphase in einem Spiel, in dem sich beide Teams gefühlt fast nur auf den Füßen standen,doch rar gesäte Mangelware. Dies sollte erst Enden als in der achten Minute ein Distanzschuss Bero´s nur knapp sein Ziel verfehlte und auch
drei Minuten später fehlte bei einem Freistoß halbmittig aus etwa 20 Metern nicht viel, um schon früh für ein erstes Ausrufezeichen zu sorgen.Dadurch anscheinend aufgeweckt begannen nun auch die Hausherren mutiger zu werden und kamen so auch nach siebzehn Minuten zu ihrer ersten echten Chance,
doch ein gefährlicher Pass in den Strafraum konnte von der Abwehr der Gäste gerade noch geklärt werden. Dass Türkiyemspor nun offensiver wurde, tat nicht nur dem Spiel sichtlich gut, sondern kam auch der Spielweise des FSV zugute, die immer wieder die nun frei werdenden Räume nutzten und so immer wieder gefährlich vor das Tor des Gastgebers kamen. So scheiterten diese z.B. nach zwanzig Minuten mit einer Chance aus dem Gewühl heraus nur knapp, da der Ball etwa einen Meter am Tor vorbeiging. Die nächste gute Chance aus Gästesicht bot sich dann nach einer halben Stunde, als ein Gewaltschuss aus etwa dreißig Metern halbrechter Position vom Keeper der Heimelf geradeso zur Seite abwehrt werden konnte. Zwar bot sich noch die Chance des Nachschusses, doch dieser verfehlte klar sein Ziel. Im direkten Gegenzug nutzten Türkiyemspor einen Fehler in der Abwehr Bero´s um gefährlich vor dem Tor aufzutauchen,doch der Angriff konnte gerade noch von der Abwehr zur Ecke gerettet werden. Allgemein bleibt zu sagen, dass die Gastgeber zwar stets bemüht waren, Chancen wie diese oder jener Eckball zehn Minuten später aber dennoch Mangelware blieben, während die Gäste das Momentum der zwingerenden Chancen eindeutig auf ihrer Seite hatten. Das was man ihnen vorwerfen konnte, war die heutige Chancenverwertung. So hätten sie mit dem Halbzeitpfiff in Führung gehen müssen,
doch sie schafften das Kunststück, in einer zwei gegen eins Situation nicht den Ball im Tor unterzubringen, sondern dem Keeper fast in die Arme zu spielen. Damit ging es mit einem leicht schmeichelhaften Unentschieden aus Sicht der Hausherren in die Pause. Der Trainer Türkiyemspor´s schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nun waren es die Gastgeber die das Kommando übernahmen. Das größte Manko der Kreuzberger blieb aber, so die Angriffe meist an der
heute gut stehenden Abwehr der Gäste stecken blieben, was aber nicht davor schützen sollte, dass nicht doch einmal ein gefährlicher Ball den Weg vor das Tor des FSV fand.So zum Beispiel geschehen in Minute siebenundfünfzig, als ein Schuss aus fünfundzwanzig Metern das Tor der Gäste nur knapp verfehlte. Nach etwa einer Stunde sollte es dann Schlag auf Schlag gehen. Zuerst scheiterte ein Bero-Angreifer in der vierundsechzigste Minute mit der ersten guten Chance nach dem Seitenwechsel im Luftkampf mit einem Kopfball am Torwart und eine Minute später landete ein Freistoß wiederum der Gäste mittig aus etwa fünfundzwanzig Metern in den Armen, des Keepers. Auf der Gegenseite
scheiterten die Hausherren siebzigste Minute ihrerseits mit einer Doppelchance zuerst der gut getimte Angriff und die daraus resultierende Ecke konnten nicht genutzt
werden. Es lag erneut am heute Keeper der Hausherren, dem heute besten Mann, dass Türkiyemspor nicht in Rückstand geriet, als er nach vierundsiebzig Minuten einen Gewaltschuss abgefeuert aus etwa fünfundzwanzig Metern gerade noch zur Ecke abwehren konnte. Die Gäste blieben weiter das torgefährlichere Team und die Belohnung sollte folgen. Sieben Minute vor dem Ende landete eine Eingabe von Hermstein aus dem Gewühl heraus bei Pötting der den Ball rechts unten versenkte.In der Folge zogen sich die Gäste zwar etwas zurück und ließen die Hausherren nun kommen, doch sie fanden heute einfach keinen Weg, die Abwehr des FSV zu knacken.
Auf der Gegenseite hätte diese beinahe drei Minuten vor dem Ende noch das 2:0 erzielt, doch scheiterten sie wiederum nach einen an sich perfekten Konter am Torhüter der Kreuzberger. Die Gastgeber gaben nicht auf und so kamen sie in der Nachspielzeit dann doch noch einmal gefährlich vor das Tor, als alle bei einer Ecke im Strafraum der Gäste versammelt waren, inklusive dem Keeper der Heimelf, doch der Ball knapp neben das Tor ging. Dies sollte es dann aber auch gewesen sein und so feierten die Gäste einen späten, wenn auch hochverdienten Auswärtssieg, der sich auch als enorm wichtig erwies, als dass alle direkten Konkurrenten heute punkteten und das Abstiegsfeld somit noch enger zusammenrückt, da auch Klubs wieder mit reingezogen wurden, die sich evtl. schon zu sicher waren. Somit springt Berolina Stralau vorerst auf einen dreizehnten Tabellenplatz, während die Gäste heute zwar kämpferisch gleichwertig waren, aber heute an ihrer Harmlosigkeit in der Offensive scheiterten, aber vorerst weiter ganz entspannt im Mittelfeld der Tabelle verweilen können.

Aufstellung:
Poßnien,Jackowski,Orbay, Koch, Fischer, Weber, Beer; Busse (65 Min.Hermstein), Pötting, Heßler (83. Turtschan) ,Friedrich

Tore: 0:1 Pötting (83.)

Fotogalerie

Vielen Dank an Groundhopping Berlin und Co für den Spielbericht und die Fotos