2. Herren mit Startschwierigkeiten

Enttäuschender Saisonstart für die Zweite Herren
Nach einer durchwachsenen Vorbereitung ging es im ersten Heimspiel gegen die Zweitvertretung des Nordberliner SC.
Trotz einiger Ausfälle hatte man das Spiel von Beginn an unter Kontrolle. Leider schaffte man es nicht aus den herausgespielten Chancen die verdiente Führung zu erzielen. Wie so oft rächte sich dies, als der Gegner quasi mit dem Halbzeitpfiff seinen ersten Torschuss verbuchen konnte und dieser dann auch gleich im Netz landete.
Nach der Halbzeit brauchte man dann ca. 15 Minuten um diesen Schock zu verdauen. Nach einem leichten Ballverlust bei eigenem Freistoß im Mittelfeld, wurde dem Gegner die nächste Chance auf dem Silbertablett serviert und dieser ließ sich nicht lange bitten und erzielte das 0:2.
Die Moral stimmte an diesem Tag allerdings und so startete man eine furiose Schlussoffensive, erspielte sich Torchance um Torchance und kam durch Philip Nikolajewski zum Anschlusstreffer nach einem sehenswerten Sololauf aus dem Mittelfeld bis in den Strafraum.
In der 83. Minute legte Louis Belitz nach und erzielte den umjubelten Ausgleich. Beinahe hätte es sogar noch zu 3 Punkten gereicht, doch dem Schiedsrichter schien das zu viel des Guten gewesen zu sein. In der Nachspielzeit wurde Marvin Meyhöfer noch ein Mal freigespielt und der Ball zappelte im Netz des Gegners. Der Jubelschrei verstummte jedoch schnell als der Schiedsrichter auf Freistoß für Nordberliner entschied wegen einer angeblichen Abseitsstellung. Die Zuschauer waren sich einig, dass es wohl eher gleiche Höhe war und auch der Schiedsrichter sprach im Anschluss eher von einer 50:50 Entscheidung.
So fällt das Fazit zum ersten Spiel gemischt aus, zufrieden weil man nach 0:2 nicht als Verlierer vom Platz ging, aber auch enttäuscht weil 3 Punkte verdient gewesen wären.
Am 2. Spieltag musste man zum ambitionierten Aufsteiger Blau Weiß Spandau II, die jedoch am ersten Spieltag eine herbe Klatsche bei BFC Südring kassierten.
Die Spielvorbereitung war alles andere als optimal, da zusätzlich zu erneut zahlreichen Absagen mehr als die Hälfte der Mannschaft zum Zeitpunkt des Treffpunkts noch im öffentlichen Nahverkehr feststeckte. Die Frage der Aufstellung stellte sich dann gar nicht, die ersten 11 die den Sportplatz in Spandau erreichten spielten auch. Torwart Tom Taubert war sogar erst 10 Minuten vor der offiziellen Anstoßzeit in der Kabine.
Einer freundlichen Bitte das Spiel vielleicht etwas später starten zu lassen, entgegnete der Heimverein, dass das nicht möglich ist und wir halt damit leben müssten wenn wir in Unterzahl anfangen müssen. Auch hielt man es nicht für notwendig uns darüber in Kenntnis zu setzen, dass das Spiel das vorher ausgetragen wurde erst mit einer Verzögerung von 15 Minuten beendet wurde. So dass unsere Jungs pünktlich zur Anstoßzeit mit dem Schiedsrichter am Spielfeldrand warteten, während die Heimmannschaft erst 15 Minuten später aus der Kabine kam. Ein etwas fairerer Umgang von Seiten der Gastgeber mit Ihren Gästen hätte uns eine Menge Stress gespart und eine vernünftige Spielvorbereitung ermöglicht.
Die Anfangsviertelstunde ging dann auch klar an den Gastgeber, der in Folge dessen mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung ging. Quasi aus dem Nichts schafften wir aber den Ausgleich durch Jannis Engelbrecht nach einer Ecke. Mit diesem Tor ging ein Ruck durch unsere Mannschaft. Wir standen besser sortiert und spielten unsere Angriffe klarer und konsequenter aus. Max Müller stellte noch vor der Halbzeit auf 2:1 für Bero.
Die Fehler der ersten Halbzeit wurden angesprochen und analysiert und so ging man optimistisch in die 2. Halbzeit. Die Vorgabe war klar, hinten nichts zulassen und vorne möglichst schnell durch Konter für klare Verhältnisse sorgen. Der Plan ging bis zur 72. Minute zumindest insoweit auf, dass man nicht eine Torchance des Gegners zugelassen hat. Leider schaffte man es nicht seine Chancen zu nutzen, mindestens 3-4 klare Möglichkeiten zum 3:1 wurden teils sehr unglücklich vergeben. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft führte dann zum Ausgleich für BW Spandau. Was darauf folgte war desolat. Innerhalb von 3 Minuten stellte der Gegner auf 4:2! Die letzte Viertelstunde dieses Spiels wurde in der letzten Woche aufgearbeitet und besprochen, sicher ist sowas darf in der Form nicht noch einmal vorkommen!
Sonntag kommt dann der Tabellenführer vom BFC Südring. Durch den einen oder anderen Rückkehrer und mit dem Willen die schlechte Leistung aus dem letzten Spiel wieder gutzumachen, gehen wir hochmotiviert ins nächste Heimspiel und sind trotz des starken Gegners optimistisch.

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