Ordentlicher Rückrundenstart für die 2. Herren

Zum Auftakt kam es zur erwartet schweren Aufgabe gegen Besiktas. Gegen einen insbesondere in der Offensive mit überragender, individueller Klasse ausgestatteten Gegner war man nahezu chancenlos. Am Ende stand eine verdiente, wenn auch vielleicht 1-2 Tore zu hoch ausgefallene, Niederlage mit 0:5. Die Qualität des Gegners zeigte sich auch am 2. Rückrundenspieltag, als Besiktas den Tabellenführer Köpenicker SC II mit 5:2 abfertigte.

Am letzten Sonntag kam es dann zum Duell mit dem SC Charlottenburg II, erwartungsgemäß ein Gegner auf Augenhöhe. Das Spiel sollte sich als richtungsweisend erweisen. Wir gingen ins Spiel mit 7 Punkten Vorsprung auf den Konkurrenten aus Charlottenburg und damit auf die Abstiegsränge. Bei einer Niederlage wäre der Vorsprung auf 4 Punkte geschrumpft und der Druck wäre in den nächsten Wochen merklich gestiegen. Es kam glücklicherweise anders.

SC Charlottenburg II übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und hatte mehr Ballbesitz als unsere II. Herren. Wirklich in gefährliche Bereiche vorstoßen konnten Sie damit anfangs aber nicht. Ganz im Gegensatz zu Bero, mit reihenweise stark zu Ende gespielten Kontern erspielten wir uns gleich mehrere Großchancen und so führten wir nach 25 Minuten mit 2:0. Was sich angesichts der Spielanteile zwar komisch anfühlte, jedoch stellte sich die Kaltschnäuzigkeit und Zielstrebigkeit der ersten Halbzeit als spielentscheidend heraus.

In der 35. Minute erzielte SCC den Anschlusstreffer nach einem Freistoß bei dem die komplette Bero-Abwehr im Tiefschlaf zu verweilen schien. Ab diesem Zeitpunkt entfiel jegliche Entlastung für Bero. Auch die guten Vorsätze der Halbzeitansprache änderten daran nichts. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der knappe Vorsprung über die Zeit gerettet werden.

Bis auf einen Elfmeter den Tom Taubert glänzend entschärfte wurde fast nichts zugelassen.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt wie wichtig dieser Erfolg war. 10 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge sind ein gutes Polster.

Leider war der Sieg teuer erkauft, Louis Beelitz musste in der 80. Minute mit einer Platzwunde ins Krankenhaus und wird nächstes Wochenende ausfallen. Bis zu seiner Auswechslung war er hervorragend aufgelegt und bereitete beide Treffer vor. Auch Philip Rosenthal, auf ungewohnter Position in der Offensive, und Tom Taubert wussten zu überzeugen.

Am Sonntag kommt dann der Tabellenführer des Köpenicker SC II zu uns.  Sowohl der Tabellenplatz, als auch das Hinspielergebnis sind Warnung genug. Andererseits hat man nichts zu verlieren und so werden wir dem KSC im Heimspiel hoffentlich einen großen Kampf bieten.

Patric Veen

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