Berolina Stralau III gg. SC Staaken III

Sonntag, 13.12.2015, 12:15 Berolina Stralau III gg. SC Staaken III  Sonntag, 13.12.2015, 12:15 Uhr, Lasker-Sportplatz, Kunstrasenfeld 2 Ein für die letzten Tage übliches Wetter,

sowie ein Schiedsrichter der erst angesetzt war doch vom Verband dann wohl für höhere Aufgaben berufen wurde, waren nicht grade die schönsten Voraussetzungen für das letzte Heimspiel der Hinrunde.  Da die Gäste nur mit 11 Spielern angereist sind, musste mal wieder der Trainer R. Leuschner die Partie pfeifen. Wohlgemerkt schon das dritte Spiel in Folge von Bero III, indem ein Betreuer das Spiel leiten muss. Kommen wir nun zum wichtigen Teil.  Das Spiel fing an, doch scheinbar haben einige Spieler den Pfiff nicht gehört. Unaufmerksamkeiten, Fehlpässe und ungeschicktes Zweikampfverhalten bestimmten den Beginn der Partie. Hinzu kommt dass der nasse und dadurch schmierige Kunstrasen nicht grade zu Kunststücken à la Ronaldo beitrug. Aus einem, im ersten Anschein nicht gefährlichen Angriff der Gäste, kam der Kapitän von Staaken aus gut 20 Metern zum Torabschluss. Dieser Schuss landete auch satt im linken Eck des Tores. Da war nach 7 Minuten nicht viel zu halten für R. Wenzel. Anders sah es in der 21. Minute aus, als die Nummer 4 der Gäste einen Eckball direkt ins Tor spitzelte. Infolge des 0:2 versuchte Bero den Anschlusstreffer zu erzielen, doch der entscheidende Pass auf den einzigen Stürmer M. Kluge kam nie so gut an. Dieser schaffte es sich aber selbst gut in Szene zu bringen, indem er den letzten Verteidiger von Staaken den Ball abluchst, doch dann unter Bedrängnis das Leder links am Tor vorbeihaut. In einer anderen Situation schafft es Bero mal ordentlichen Kombinationsfussball zu spielen, nur das scharfe Zuspiel von J. Wehle fängt der souverän wirkende Torwart der Gäste problemlos ab. Bero schaffte es nicht wirklich die Staakener dauerhaft unter Druck zu setzen. Die Gäste waren sicherer in ihren Aktionen und beschäftigen die Defensive von den Hausherren ausreichend. In der 37 Minute erzielte die Nummer 16 der Gäste dann das 0:3, zuvor wurde der Vorlagengeber aber nicht ausreichend angegriffen. Das die erste Halbzeit eigentlich total für die Katz war, zeigte sich in der 42. Minute. Ein Freistoß für Staaken, rechts vor der Mittellinie, der Stürmer kommt frei vor Ronny zum Kopfball und es stand 0:4. Von einem Gegenspieler keine Spur. Am ehsten hätte noch P. Vöstel eingreifen können, doch dieser war nur, sowie die gesamte Berolina Mannschaft, Voyeur eines einfach gespielten Freistoßes. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fasste sich der Kapitän M. Jacob mal ein Herz und startete einen Angriff aus der eigenen Hälfte heraus, den er dann auch selbst abschloss, doch leider zu harmlos.  Infolge des Ergebnisses und der Wechsel, stellte Bero III einiges um.   Zu Beginn der zweiten Halbzeit ersetzten J. Hansel und S. Pottgießer den rechten Verteidiger M. Krause und den im zentralen Mittelfeld agierenden R. Loeffler. R. Plew und S. Lentzsch, zuvor auf den Aussenbahnen aktiv, wurden zurückgezogen und spielten als Aussenverteidiger eine ordentliche zweite Halbzeit. Für diese ackerten fortan J. Hansel und J. Wehle auf den äußeren Positionen im Mittelfeld. Vöstel und Jacob tauschen die Positionen, was sich als wichtig herausstellte, denn Vöstel klärte als Innenverteidiger einige gefährliche Angriffe vom Gegner.  Mit neuem Schwung ging es in die zweite Halbzeit. Zugute kam, dass Staaken einen Gang raus nahm und sich nur noch um Ergebnissverwaltung bemühte. Trotzdem gelang es den Gästen ab und an gefährlich vor das Tor zu kommen. In einem gegnerischen Spielzug zeigte Ronny sein ganzes können, indem er einen Schuss aus Nahdistanz hervorragend parrierte. Bero versuchte weiterhin den Anschlusstreffer zu erzielen, doch entweder kam der finale Pass nicht an, oder es wurde die falsche Entscheidung getroffen. Eine nennenswerte Torchance hatte noch Kluge. Dieser schoss den Ball aber, nach einem Angriff über links, über die Latte. Fast hätten die Gäste noch einen verheißungsvollen Angriff gehabt, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits, eine strittige Entscheidung. Letztendlich ist es nicht ausschlaggebend, denn Berolina Stralau konnte nicht mehr die vier Tore aufholen. Fazit: Nach schwacher erster Halbzeit, versuchte das Team von Trainer Leuschner das Ergebnis noch zu korrigieren. Doch leider fehlte es an der Genauigkeit und Zielstrebigkeit. Letztendlich kann die Mannschaft im letzten Hinrundenspiel alles wieder gut machen, denn noch ist nichts verloren im Kampf um die oberen Plätze.  Bero spielte wie folgt:   Wenzel – Wehle, Jacob, Kaluza, Krause (46. Hansel) – Plew, Vöstel, Loeffler (46. Pottgießer), Eder, Lentzsch – Kluge  T.L.Uhr, Lasker-Sportplatz, Kunstrasenfeld 2

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