Vierte: Spielberichte

Das vierte Derby der Saison war eins zuviel. Nachdem die Drei zuvor allesamt gewonnen wurden, unterlag man im letzten Heimspiel der Mannschaft vom SFC Friedrichshain IV knapp mit 1:2.


Stralau spielte mit: Böhm – Friese, B.Bjeske, S. Bjeske – Machleidt (59. Smolinski), Fredrich, Böttcher (18. Hildebrandt), Bornemann, Lingott (80. Josten) – Labanauskas, Mink
Tore: 0:1 (4.), 0:2 (70.), 1:2 Friese (73.)
Stralauer des Spiels: Friese

Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes Spiel. Der frühe Rückstand und der verletzungsbedingte Ausfall von Böttcher brachten die Stralauer aus dem Konzept. Sie konnten nicht an die Leistung vom Spiel gegen den SFC V anknüpfen, auch weil sie die Treffsicherheit diese Spiels vermissen liessen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, benötigten die Gäste drei Stationen um ihren Konter zum 0:2 abzuschliessen. Nach einem Eckball konnte Friese mit einem wuchtigen Kopfball noch verkürzen, aber der ersehnte und sicherlich auch verdiente Ausgleich wollte den Platzherren einfach nicht gelingen.

Die zweite Niederlage innerhalb von zwei Wochen kassierte man am Sonntag beim FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde – Tempelhof IV. Am Ende stand es 3:1.
Stralau spielte mit: Böhm – Jacob, B. Bjeske, S. Bjeske (75. Kaluza) – Hildebrandt, Wallner, Fredrich, Bornemann, Schulz, Friese (46. Wohlfahrt), Mink (85. Josten)
Tore: 0:1 Mink (12.), 1:1 (56.), 2:1 (65.), 3:1 (77.)
Stralauer des Spiels: Fredrich

Coach Beeskow wählte eine defensive Formation und 45 Minuten lang ging diese
Taktik auch auf. Viktoria, vom Spielaufbau und der Passgenauigkeit den Stralauern zeitweise deutlich überlegen, kam zwar zu einigen Chancen, biss sich ansonsten aber an der gegnerischen Deckung die Zähne aus. Überraschend konnte Mink mit dem ersten Stralauer Torschuss gleich die Führung erzielen. Ein Distanzschuss von Fredrich klatschte an die Latte (16.), dass sollte für längere Zeit auch die letzte erwähnenswerte Torchance der Gäste gewesen sein. Mit schnellen Seitenwechseln und steilen Anspielen in die Spitze zwangen die Hausherren die Berolina – Kicker zu weiten Wegen. Nach einer guten Stunde ging bei vielen von ihnen die Reserveleuchte an. Der FC hatte sich seinen Gegner zurechtgelegt. Nach der Führung hatten die Friedrichshainer nichts mehr um noch zulegen zu können. Am Ende stand eine verdiente Niederlage gegen die wahrscheinlich spielstärkste Mannschaft dieser Staffel.

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