Der Betriebsunfall als Dritter in die Winterpause

Am letzten Spieltag der Hinrunde empfing Bero die Füchse Berlin auf dem heimischen Kunstrasen. Es war das Spitzenspiel der 1. Staffel, denn der 3. traf auf den 4. Dementsprechend fanden sich trotz geringer Temperaturen geschätzte 80 Zuschauer in der Arena von Stralau ein und gaben dem Spiel die passende Stimmung.

Die Ausgangslage für die Heimischen war schon mal besser. „Capitano“ Wohlfahrt und Spielmacher Niemann fielen kurzfristig aus, C. Weber und Kimpinsky standen ebenfalls nicht zur Verfügung. Dafür spielte P. Lüsch neben Schindler auf der Sechs, M. Weber rückte vor auf die 10, H. Lüsch begann auf der rechten Seite.

Am Ende stand die Null. Sowohl hinten als auch vorne. Das Ergebnis war leistungsgerecht, darin waren sich beide Seiten einig. Stralau, in der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft, hatte gute Möglichkeiten ein Tor zu erzielen, doch Pütz vergab zwei mal in guter Position. In der ersten Halbzeit per Drehschuss und kurz vor dem Ende per Kopf. Weitere Chancen durch H. Lüsch blieben ebenfalls ungenutzt, doch die Entstehung dieser waren ansehnlich. Krake Friedrich diente als Wandspieler und Kopfballmonster und ermöglichte somit gute Kombinationen.

In Halbzeit zwei waren die Gäste aktiver und Stralau auf die guten Reflexe vom starken Poßnien angewiesen. Dieser hielt 3 mal glänzend. Die Füchse spielten mit mehr Druck, hatten durch Cubukcu einen laufstarken Antreiber in der Zentrale, probierten es aber auch immer wieder mit langen Bällen über die Außen. 15 Minuten vor Abpfiff zeigten die Heimischen mehr Biss und erzeugten dadurch noch mal mehr Druck in Richtung Tor der Füchse. Ein Tor entstand jedoch für keine Mannschaft.

Vor der Saison von der Fußball-Woche als Betriebsunfall betitelt, hätte wahrscheinlich keiner damit gerechnet, auf dem 3. Platz zu überwintern. Zu Saisonbeginn musste man sich der Landesliga anpassen und zahlte teilweise Lehrgeld, was sich aber schnell ummünzte in eine sensationelle Siegesserie von 7 Siegen in Serie und dem verdienten Punkt gegen die Füchse. Zudem ist man anderthalb Jahre ungeschlagen auf dem Kunstrasen in der Persiusstr.

Weniger erfreulich ist der Abgang von Turtschan. Dieser bestritt sein letztes Spiel für die Rot-Weißen und wird ab Januar 2015 aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Wir wünschen ihm hiermit alles Gute und bedanken uns für seine tolle Leistung bei Stralau. Beim Mitternachtsturnier in Röbeln am 27.12 wird sein Abschied begossen und hoffentlich mit dem Turniersieg gekrönt.

Berolina Stralau – Füchse Berlin 0 : 0 (0 : 0)

Aufstellung: Poßnien – Wenzel, Beer, Pütz, Turtschan – P. Lüsch, Schindler – Leskien, M. Weber, H. Lüsch – Friedrich

Am Donnerstag spielt die Erste beim Landesligaturnier gegen Johannesthal, Mariendorf, Union 06, Wittenau und Lübars.

Die 1. Herren gratuliert der Vierten, sowie der 1. und 2. C zur Herbstmeisterschaft. Weiter so!

 

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