Langsam wird es unheimlich

So schrieb die Fußball-Woche am Montag nach dem Sieg der Ersten.
In Lichterfelde gastierte man bei der U23 von Viktoria 89. Es war ein kleines „Spitzenspiel“, da der 4. auf den 5. traf. Dementsprechend ging Stralau in das Spiel. Mindestens ein Punkt war drin, wenn man defensiv sicher steht und vorne die Tore macht. -logisch- Und das gelang.
Schindler kam zu seinem Startelf-Comeback, M. Weber rückte hinter Sturmkrake Friedrich, da Niemann verspätet eintraf.
Viktoria startete wie erwartet mit mehr Ballbesitz, Stralau stand aber sehr sicher, war läuferisch präsent und gab dem Gegner kaum Lücken für Kombinationen.
In den ersten 15 Minuten spielte Bero noch zu ungenau, die Konter wurden früh unterbrochen, Viktoria versuchte mit ihrem Kurzpassspiel zu Chancen zu kommen. Doch man ließ sich davon nicht beeindrucken und kam besser ins Spiel. So hatte Stralau auch die erste gefährliche Chance, doch Wohlfahrt schoss knapp über das Tor.
Die nächsten zwei Angriffe waren von Erfolg gekrönt. Kimpinsky, bedient von Wohlfahrt, traf ins Tor. Seine Flanke wurde vom Gegner abgefälscht und landete immer länger werdend im gegnerischen Tor.
In der 32. köpfte Pütz eine Ecke von Wohlfahrt zur 2:0 Führung ein. Kurz nach dem Anstoß schoss Stawrakakis sträflich freigelassen nach einer Ecke aus 5 Metern zum Anschlusstreffer ein.
In der zweiten Hälfte stellte Viktoria etwas um und drückte auf den Ausgleich. Stralau versuchte das mit allen Kräften zu verhindern, stand tief und überließ Viktoria viel Ballbesitz. Gefahr vor beiden Toren kam kaum auf. Bero spielte ihre Konter schlecht aus, Viktorias Angriffsbemühungen endeten spätestens bei den beiden guten Innenverteidigern C. Weber und Pütz, Poßnien hatte wenig gefährliche Situationen zu meistern. Mit Niemann kam etwas mehr Ballsicherheit ins Spiel und die Konter wurden zielstrebiger, waren aber auch keine große Gefahr für den Gastgeber. So überstand Stralau die zweite Halbzeit unbeschadet.

Durch eine hervorragende mannschaftliche Defensivarbeit ging man als nicht unverdienter Sieger vom Platz, auch wenn das Spiel Richtung gegnerisches Tor in Sachen Ballkontrolle und Passspiel deutlich verbessert werden kann, trotz dessen man jedes Spiel mindestens ein Tor schießt.
Das nächste Spiel ist gegen den Spandauer SV auf dem Laskersportplatz. Vielleicht sehen wir da nicht nur effektiven Minimalismus.

Viktoria 89 II – Berolina Stralau 1 : 2 (1 : 2)

Aufstellung: Poßnien – Wenzel, C. Weber, Pütz, Kimpinsky – Schindler, P. Lüsch (61. Niemann) – H. Lüsch (69. Turtschan), M. Weber, Wohlfahrt – Friedrich

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