1. Herren: Engagierte Leistung wird mit 3 Punkten belohnt

24. August, Laskersportplatz: Auswärtsserie gerissen, heftige Klatsche, viele Fehler… es konnte nach dem vergangenen Wochenende mit dem Auftakt in die Landesliga eigentlich nur besser werden. Dass nun Blau Weiß Hohen Neuendorf kam, die im ersten Spiel den Adlershofer BC vom Platz fegten, machte es aber nicht einfacher. Coach Schneider baute seine Startelf etwas um und begann mit Turtschan und Niemann, statt Ott und Wenzel.

1. Halbzeit: Pütz macht den Bellarabi

Es war keine Minute gespielt, da lag Bero wie auch 2 Tage zuvor Bayer Leverkusen nach wenigen Sekunden in Front. Das dachten zumindest die „Bero-Ultras“ und Anhänger am Laskersportplatz, als nach Anstoß und anschließendem geklärten Ball der Gäste, Wohlfahrt den Eckball ins Zentrum schlug und Pütz im Duell mit Neuendorf-Keeper höher sprang. Dabei den Ball mit Kopf und Schulter traf und ins Netz bugsierte. Dass der Torwart dabei zu Fall kam, verunsicherte jedoch die Bero-Spieler, die nicht wirklich ausgiebig feierten. Dass kaum ein Gästespieler protestierte, die Pfeife von Schiedsrichter Christian Ernst stumm blieb und sein Assistent kein Vergehen anzeigte, machte die Situation erst recht merkwürdig. Und so lief der Schiedsrichter in gemütlicher Manier zu seinem Assistenten um das Geschehene zu besprechen und anschließend auf Offensiv-Foul zu entscheiden. Auch danach gab es (von Bero) kaum Proteste.

Den „Rest“ der Halbzeit spielte Bero gefällig den Ball, ließ das Spielgerät und Gegner zirkulieren und erarbeitete sich mehrere Chancen die zur Führung reichen mussten, aber ungenutzt blieben.

2. Halbzeit: Joker Wenzel sticht

So kamen die Mannschaften mit einem 0:0 wieder aus den Kabinen und setzten das Spiel bis auf den Seitenwechsel unverändert fort. Bero kontrollierte das Spiel und B.W. Hohen Neuendorf spielte mit, mehr aber auch nicht.

Coach Schneider brachte Wenzel für den etwas defensiveren Außenverteidiger P. Lüsch und wenig später auf der rechten Außenbahn für seinen Zwillingsbruder H. Lüsch, „Flügelflitzer“ Ott. Mit dem letzten Wechsel kam mit Kimpinsky der dritte Rechtsverteidiger zum Einsatz, als „Capitano“ Wohlfahrt vom Platz ging und Wenzel die freigewordene Position übernahm. Dass Wenzel einen ausgezeichneten Torriecher besitzt, wusste scheinbar keiner Gäste und so ging Bero in der 84. Spielminute in Führung. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld brachte Schindler auf den langen Pfosten, wo Wenzel völlig freistehend aus spitzem Winkel den Ball per Wuchtkopfball versenkte. In den letzten Minuten passierte nicht mehr viel, sodass die 3 Punkte am „Lasker“ blieben.

Fazit:

„Gut gespielt, hinten dicht, vorne einen rein gemacht.“ So könnte ein kurzes und schnörkelloses Fazit lauten. Natürlich würden bei einer Feinanalyse Dinge auftreten, die zu verbessern sind (beispielsweise die Chancenverwertung), jedoch war die Art und Weise wie Bero nach dem 1:6 der Vorwoche das Spiel kontrollierte und sich Chancen erarbeitete, sehr erstaunlich.

FSV Berolina Stralau – B.W. Hohen Neuendorf 1:0 (0:0)

Aufstellung: Poßnien – Turtschan, Pütz, C. Weber, P. Lüsch (56′ Wenzel) – Schindler, Niemann, M. Weber – Wohlfahrt (82′ Kimpinsky), Friedrich, H. Lüsch (78′ Ott)

Tore: 1:0 Wenzel (84′)

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