Stralau II

Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein übernahm Stralau in der Anfangsphase die Initiative. In der 7. Minute legte Arndt, nach einem schön getretenen Freistoß aus dem Halbfeld, mustergültig mit dem Kopf ab auf Machleidt der den Ball per Direktabnahme im Tor versenkt. Das wäre die 1:0 Führung gewesen, aber der Schiedsrichter sah unverständlicher Weise eine Abseitsstellung von Machleidt obwohl der Kopfball nicht nach vorne sondern nach hinten abgelegt wurde. Mit der ersten guten Aktion spielte Kladow einen schönen Ball aus der Mitte in die Schnittstelle der Abwehr und der flinke Stern konnte in der 11. Minute zum 1:0  einschießen. Stralau bemühte sich den Faden nicht zu verlieren, spielte aber zu viele Fehlpässe und somit blieb Kladow jederzeit gefährlich. In der 21. Minute scheiterte, nach schöner Vorarbeit von Beelitz, Arndt am Pfosten der Gastgeber. In der 28. Minute ging es dann mal schnell bei Stralau. Ein schön gespielter Ball in der Spitze auf Schukat der vor dem Torwart nochmal quer auf P. Lehmann und der zum 1:1 einschoss. Im direktem Gegenzug kassierte Stralau das 2:1. Nach einem Einwurf über unsere rechte Seite zog Gegenspieler Stern drei Leute auf sich und so vergaß man Markner am langen Pfosten, der nach schönem Zuspiel leichtes Spiel hatte. Stralau wirkte jetzt immer mehr verunsichert, was nicht gerade zu mehr Ballsicherheit verhalf. Lediglich durch Standards blieb man gefährlich. In der 39. Minute stand dann zum zweiten Mal das Aluminium im Weg. Nach Eckball von Schukat stieg Beelitz hoch zum Kopfball, traf aber nur den Querbalken.

Kladow war in der ersten Hälfte die lauffreudigere Mannschaft und hatte in der Zentrale das spielerische Übergewicht. Von da aus leiteten sie auch das 3:1 ein in der 44. Minute. Erst ein schöner Ball auf die linke Seite, dann ließ der Flügelspieler Kuhn und Krohse stehen und spielte den Ball flach und scharf auf den zweiten Pfosten wo Machleidt zwar vor seinem Gegenspieler am Ball war, aber das Spielgerät nicht mehr kontrolliert klären konnte und ins eigene Tor schoss.

In der Halbzeit musste Matuschek für Tung angeschlagen ausgewechselt werden. Trainer Wille musste umstellen und so durfte Kuhn für Krohse auf die Verteidigerposition, Krohse ging auf die Sechs und Tung besetzte die Position von Kuhn.

Mit einem Plan in der Hand und dem ein oder anderen Gespräch in der Kabine ging es in die zweite Hälfte. Konzentrierter als in der ersten Hälfte lief nun der Ball in den eigenen Reihen. Man konnte den Druck erhöhen und hatte zwischen Minute 65 und 75 sieben Eckbälle die jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachten. Lediglich der dritte Aluminiumtreffer sprang dabei heraus. In der 77. Minute dann ein Freistoß aus zentraler Position. Schukat packt seinen Hammer aus den der Keeper nicht festhalten und S. Lehmann staubt zum 3:2. Die letzten beiden Spiele hatte man die Moral noch eine Schippe drauf zu legen, aber nicht an diesem Sonntag.

Schade

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.