Berolina Stralau – Wacker 21 = 3:2

Spitzenspiel knapp gewonnen!
Mit einem 3:2 Heimerfolg konnten wir einen der ärgsten Verfolger wohl endgültig abschütteln. Dabei fing das Spiel gar nicht so gut an. Bereits in der 4. Min. fuhren die Gäste einen Konter, Turtschan konnte seinen Gegenspieler nicht halten und dessen Hereingabe verwandelte der erstmals wieder von Beginn an spielende Torjäger Däms.

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Der Kapitän netzt …

Doch die Antwort folgte prompt. Zwar verfehlte Wohlfahrt nach schöner Eingabe von Hilmarsson bereits eine Minute später noch das Tor, doch gleich im Anschluss nutzte er einen mustergültigen Pass von Niemann zum Ausgleich.
In der 13. Min. wurde dann der Schiedsrichter zum Hauptdarsteller.
Ein Foul an Poßnien im 5-m-Raum wurde von ihm nicht geahndet, stattdessen gab er für das anschließende Festhalten die gelbe Karte und Elfmeter. Wiederum Däms verwandelte sicher.

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Däms verwandelt sicher …

Das nun folgende Anrennen der Stralauer wurde in der 29. Min. nach einem weiten Einwurf von Friedrich mit einer Kopfballverlängerung von Hilmarsson ins gegnerische Tor belohnt.

Unmittelbar nach der Pause führte eine Standardsituation zur 3:2 Führung unsererseits. Friedrich hatte verlängert und Hilmarsson stocherte ins Tor. Es folgten 2 Großchancen für Wohlfahrt, der aber nicht cool genug blieb. In der 57. Min. wurde Friedrich allein dem Tor zustrebend im Strafraum von hinten „gekreuzt“ – aber der Schieri sah das nicht als elfmeterwürdig an.
Wohlfahrt, Friedrich und Ott versemmelten dann noch 3 weitere Riesen. Auch ein weiteres Vergehen an Hilmarsson (festgehalten im Strafraum) wurde vom Unparteiischen nicht gepfiffen.

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Hilmarsson (vorne), nicht zu halten …

So mussten wir bis zum Schluss zittern, denn meist wird man ja für das Auslassen von so vielen Torchancen bestraft.
Die letzte Nachschusschance der Lankwitzer landete aber „in den Wolken“. Warum aus einer angezeigten 3-minütigen Nachspielzeit dann fast 6 Minuten wurden, blieb an diesem Tag das Geheimnis des Schiedsrichters – wie so manche Entscheidungen auch. [d.s.]

Aufstellung: Poßnien; Wallner, C. Weber, Pütz, Turtschan; M. Weber, Wenzel; Hilmarsson (85. Müller), Niemann, Wohlfahrt (75. Ott); Friedrich

Tore: 0:1 Däms (4.), 1:1 Wohlfahrt (5.), 1:2 Däms 11-m (13.), 2:2 Hilmarsson (29.), 3:2 Hilmarsson (48.)

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