Die U19 des FSV landet deutlichen Pflichtsieg beim BFC Meteor 06 mit 2:9

Gegen einen in allen Belangen deutlich unterlegenen Gegner reichte eine durchschnittliche Leistung der Stralauer zu einem Sieg, der noch deutlicher hätte ausfallen müssen. Vom Anpfiff weg übernahm Bero das Kommando, hatte bereits nach wenigen Sekunden die erste Großchance und in der 12.Spielminute durch Tore von Indigo Barahona und Tom Jonach für klare Verhältnisse gesorgt.
Es folgte ein deutlicher Spannungsabfall im Stralauer Team. Die frühe Anstoßzeit von 9:00 Uhr und die überschaubare Gegenwehr der Hausherren sorgten wohl in Summe dafür, dass Konzentration und Laufbereitschaft in den Sparmodus geschaltet wurden. Von weiteren acht klaren Tormöglichkeiten bis zur Pause konnte keine zum Ausbau der Führung verwertet werden. Immerhin gefiel die variable Spielanlage beim Tabellenführer aus dem Friedrichshain. Häufig ging es dabei auch schön über die Flügel und zahlreiche ansehnliche Kopfballmöglichkeiten waren die Folge.
Der erste aussichtsreiche Angriff von Meteor sorgte in der 44.Minute für den Anschlusstreffer, markiert vom bulligen Stürmer mit der Nummer 9. Der war neben einem zierlichen und agilen Afrikaner, vermutlich noch spielberechtigt für die B-Jugend, eine Halbzeit lang bemüht der Berolina Paroli zu bieten.
Aus der Pause kamen die Stralauer wieder konzentrierter. In Minute 47 sorgt Leopold Bartoszek für den alten Abstand mit einer Kopie des Führungstores von Indigo aus der 7.Minute. Plazierter Fernschuss aus nahezu 30 Metern, dabei den Stellungsfehler des unsicheren Keepers der Platzherren nutzend, der in der Rückwärtsbewegung den Einschlag nicht mehr vermeiden konnte. Die Stralauer blieben weiter druckvoll und erarbeiteten sich Chancen fast im Minutentakt. Die Hausherren wussten sich nun einige male nur mit Foulspiel zu helfen. Unnötig jedoch, dass anschließend noch breit zu diskutieren. Die richtige Antwort gab Tom in der 56. Minute. Nach klarem Foul an Leo im Strafraum verwandelt er sicher vom Punkt aus. Danach stellte Meteor die Gegenwehr quasi ein. Philipp Nikolajewski, der in Minute 56 für den an diesem Tag kaum geforderten Rechtsverteidiger Jakob Anton kam, brachte wie erhofft neuen Schwung über unsere linke Angriffseite. Leo war ins rechte Mittelfeld gewechselt, Wenzel Veltmann übernahm Jakobs Part in der rechten Abwehr. In der 63. Minute der schönste Angriff des Tages. Felix Eichen, auf rechts schön freigespielt, bricht mit Tempo durch, bedient den von links schön in den Rücken der Abwehr einlaufenden und den Ball fordernden Philipp mustergültig und der veredelt dann unhaltbar per Kopf. Die drückende Überlegeheit der Stralauer mündet zu diesem Zeitpunkt in einigen Abseitssituationen, die wohl nur deshalb so deutlich wirkten, weil die Innenverteidigung der Platzherren das Laufspiel nahezu eingestellt hatte. In der 70.Minute jagte Felix den Ball vom linken Strafraumeck zum 1:6 in den kurzen Winkel.
Und es zeigt sich erneut, unabhängig von der Torwartleistung, der Schuss aus der Distanz ist nunmal ein probates Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. Beros U19 weiß zahlreiche gute Schützen in seinen Reihen und muss das einfach viel öfter nutzen, erst recht, wenn kein Gegenspieler stören kann, oder wie an diesem Vormittag keiner stören will. In der 75.Minute belohnt sich Felix zum zweiten Male, diesmal aus dem Gedränge heraus. Nur eine Minute später der zweite Treffer von Indigo, erneut mit plaziertem Schuss.
Nachdem die einzige Lässigkeit der Stralauer Defensive von Meteor zuvor nicht zu einem Anschlusstreffer genutzt werden konnte, kommt die Heimmannschaft in der 80.Minute doch noch zum zweiten Erfolg. Ein Verlegenheitschuss des 9ers wird glücklich abgefälscht und Beros nahezu beschäftigungsloser Keeper Totti ist bereits unterwegs in die falsche Ecke. Er darf sich aber in der 86.Minute revanchieren und in die Torschützenliste eintragen. Einen fälligen Handelfmeter hämmert er zum 2:9 unhaltbar ins Tor. Der Schlussakkord zu einem jederzeit ungefährdeten Sieg der Stralauer, die in folgender Aufstellung zum üblichen 4141 aufgelaufen waren:
Totti im Tor
Vierer-Abwehrkette mit Jakob, Nico Teichert, Marvin Schmieglitz, Tim Pätzel,
Jaron Lehnig auf der „6“
Mittelfeldreihe mit Wenzel, Tom, Indigo, Leo (später Philipp)
Sturm Felix

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