Torjäger Mink meldet sich zurück

Stralaus Vierte siegte verdient mit 2:1 bei Stern Marienfelde III.

Bero spielte mit: Böhm – Boborowski, Friese, S. Bjeske – Beeskow, Dienelt (70. Schmidtsdorff), Böttcher, Fredrich, Lau, Lehmann – Mink

Tore: 0:1 Mink (3.), 1:1 FE (88.), 1:2 Lau (90.+3.)

Stralauer des Spiels: Mink

B.V.:Marienfelde verschiesst FE in der 38. min

Die duch das Trainergespann Beutner/Heinrich zu Saisonbeginn ausgegebene Taktikvariante mit nur einer Spitze erweist sich als wahrer Glücksfall für die Mannschaft. Die Defensive, in den letzten Jahren das „Sorgenkind“ der Stralauer, fand dadurch wieder zu mehr Stabilität.

Nach einem Eckball von Dienelt, meldete sich Goalgetter Mink mit seinem ersten Ballkontakt in dieser Saison und dem daraus resultierenden 0:1 eindrucksvoll zurück. Nach dem schnellen Führungstreffer zog man sich in die eigene Hälfte zurück und setzte auf schnelle und brandgefährliche Konter, die nur vom sehr guten Marienfelder Torwart gestoppt wurden. Die ansonsten fair geführte Partie legte in der 38. min an Brisanz zu, als der Unparteiische (gleichzeitig Trainer der Gastgeber) unberechtigter Weise auf den Elfmeterpunkt zeigte und Trainer Beutner daraufhin auf die „Tribüne“ verbannt wurde. Die im Zuge dessen aufkommende Unruhe sollte ihren Höhepunkt in einer turbulenten Schlussphase finden. Ein 30 Meter Schlenzer von Mink landete am Pfosten und Lau´s Einschussmöglichkeit wurde vereitelt. Beeskow und der erneut souveräne Rückhalt Böhm kratzten die bis dahin einzigste Ausgleichmöglichkeit der Tempelhofer von der Linie. So kam was kommen musste: ein zweiter umstrittener Elfmeter in der 88. min führte zum 1:1 und sollte die Gäste um den verdienten Lohn bringen. Letzte Saison hätte man sicher noch den Treffer zum 2:1 kassiert, aber die Mannschaft um Kapitän Dienelt und den wieder einmal stark aufspielenden Abwehrorganisator Friese richtete sich – aufgewühlt durch die Fehlentscheidungen – auf. Nach Vorarbeit von Mink drückte Lau in der letzten Sekunde der Nachspielzeit den Ball zum hochverdienten „Dreier“ über die Linie.

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