„Bero“ spielt 2:2 bei Staaken II

16. Juni 2013 – Der Sportplatz Staaken war gleich für mehrere Stralauer der Spielort des letzten Spiels für Berolina Stralau bzw. deren  1. Herren. Neben Coach Fineske, hört der linksfuß Tyroke berufsbedingt bei „Bero“ auf und wird fortan in Kiel sein Glück suchen. Zudem wird Keeper Böhm ab nächster Saison die Torwarthandschuhe für die 4. Herren der Stralauer anziehen.

Zwei Wochen nach dem eigentlich offiziellen Saisonende standen einige Spieler für Stralau nicht mehr zur Verfügung, sodass Andreas Fineske einmalmehr die Startelf ändern musste. Der wiedergenesene Pütz ersetze Burmeister und spielte wie immer auf „seiner“ Liberoposition. Den auf die 10er-Position vorgerückten Beer (für Niemann) ersetzte Strömel als Manndecker. Zudem spielten positionsgleich von Beginn an Ott, Turtschan und Wenzel für Bischoff, Kimpinsky und Friedrich.

Schleppender Spielbeginn

Staaken, bereits als Aufsteiger feststehend und nun noch um den Meistertitel kämfpend, setzte von Beginn an dem Spielgerät nach und damit die Stralauer unter Druck. Trotzdem ergaben sich in den ersten 20 Minuten keine Torchancen, auch für Stralau nicht. Dies änderte sich nach einem Foulspiel im Strafraum von Pütz an Lenzen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Staaken-Kapitän Kammer sicher zum 1:0. Keine 2 Minuten später fiel der Ausgleich durch einen Traumfreistoß. Schindler wuchtete das Leder aus rund 22 Meter Torentfernung ins rechte Kreuzeck.

„Den wollte ich genau dahin schießen. Dass es dann noch klappt, umso besser.“ Schindler nach dem Spiel über sein Tor

Beide Teams schienen nach den zwei Treffern erwacht und zogen das Spieltempo an, wobei Stralau etwas dominanter spielte. Dabei verteilten die beiden 6er im Stralauer Spiel die Bälle sehr klug, wodurch auch der Führungstreffer in der 30. Spielminute eingeleitet wurde. Beer erhielt von Weber den Ball und setzte sich zentral gleich gegen drei Staakener Defensivspieler durch und vollendete das klasse Solo eiskalt mit links ins lange Eck zur Führung. Wenig später hatte Pütz nach einem Ott-Eckball die Chance auf 3:1 zu erhöhen, köpfte jedoch neben das Tor.

Anschließend kam Staaken noch zu einer guter Möglichkeit. Diese vergab Stürmer Karamizrak nach einem gefährlich vor das Tor getretenen Standard völlig freistehend vor Bero-Goalie Böhm.

Hartgeführte zweite Hälfte

Die zweite Spielhälfte begann weniger chancenreich, dafür mit aggressiveren und härter geführten Zweikämpfen, die im Großen und Ganzen von Schiedsrichter Abdul Afu Katerji geahndet wurden.

Stralau hatte in der 55. Spielminute das Glück auf der Seite, als nach einem Eckstoß der Ball nicht aus der Gefahrenzone geklärt wurde und  Staakens Egerer an Torhüter Böhm und Aluminium scheiterte. Staaken spielte nun immer offensiver und zielstrebiger auf den Ausgleichstreffer, dem entgegenwirken wollte Bero-Coach Fineske mit der Einwechslung von Niemann für Schindler und wenig später mit Kimpinsky für Ott. Jedoch wirkten sich diese Maßnahmen nicht wie gewünscht auf das Spielgeschehen aus und in der 83. Minute konnte Staaken den Ausgleichstreffer per direktverwandeltem  Freistoß von Lenzen markieren.

Kurz darauf war Stralau in personeller Überzahl: nach mehrmaligem Foulspiel wurde Staakens Handrick mit Gelb-Rot  des Feldes verwiesen. Nutzen konnte Stralau diese Überzahl in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr, trotz weiterer guter Tormöglichkeiten: Weber aus zentraler Position traf nach Niemann-Zuspiel den Ball nicht richtig und ein schwieriges halbhohes Anspiel konnte Wohlfahrt nicht unter Kontrolle bringen und schoss daneben. Diese war die letze Aktion des Spiels, sodass es beim 2:2 Unentschieden blieb.

Weiter geht’s für Stralau im Juli mit der Vorbereitung auf die neue Saison, unter der Leitung des neuen Trainers Detlef Schneider.

FSV Berolina Stralau spielte mit:
Böhm – Pütz – Strömel, Tyroke – Wohlfahrt, Turtschan, Weber, Ott (72‘ Kimpinsky) – Beer – Schindler (66‘ Niemann), Wenzel

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