Müller-Hattrick besiegelt den ersten Pflichtspielsieg im „neuen“ Jahr

Nach zuvor vier sieglosen Spielen im Jahr 2013 gegen Tur Abdin (Auswärts, 1:1), Empor (Heim, 0:1), Helgoland (Auswärts, 1:3) und Pankow (Heim, 3:3) mussten endlich drei Punkte her, um sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen. Mit nun 10 Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz 14 sieht die Situation komfortabler aus, bis zum erklärten Ziel von 37 Punkten ist es noch ein harter Weg.

Wenzel mit 13. Saisontor

Coach Fineske mussten im Vergleich zur Vorwoche mehrere personelle Veränderungen vornehmen: die rot-gesperrten Weber und Wallner, sowie Friedrich und Pütz wurden durch Turtschan, Kimpinsky, Wenzel und Büter ersetzt, wobei die freigewordene Libero-Position der sonstige Manndecker Tyroke  übernahm.

Im Wissen, dass die bisherigen Spiele allesamt nicht gewonnen werden konnten und dass vor drei Jahren das verlorene Spiel gegen eben diesen Gegner den Abstieg in die Kreisliga A bedeutete, begannen die Stralauer hochmotiviert und konzentriert die Partie. Es blieb jedoch wie in den vergangenen Partien, beste Torchancen wurde nicht genutzt. So verzog Wohlfahrt eine zielgenaue Bischoff-Flanke über das Tor (5. Minute).

10 Minuten später machte es Wenzel besser und brachte die Gäste in Führung. Nach einem tollen Spielzug über Beer, Bischoff kam der Ball zur zweiten Spitze Ott. Dieser lief bedrängt vom Gegenspieler auf den Torhüter zu und scheiterte zunächst. Im Nachschuss versenkte Wenzel aus zentraler Position den Ball zum Führungstreffer der Gäste.

Kurze Zeit später blieb Büter nach einem unglücklichen Zusammenprall mit dem wuchtigen Wacker-Stürmer Horter liegen und signalisierte sofort, dass es nicht weiterging. Für ihn kam Strömel (20. Minute) in die Partie und erledigte seine Aufgaben stark.

Der Gegentreffer „weckte“ die Gastgeber, die nun dominanter und aggressiver in die Zweikämpfe gingen, auf. Aber außer einigen Freistößen nahe des Strafraums sprang bis dato nichts heraus. Wiederum ein Freistoß aus dem linken Halbfeld eröffnete die beste Chance für die Gastgeber. Ersatz-Libero Tyroke unterschätzte die Flugkurve des Balles und der hinter ihm freistehende Wundram köpfte den Ball gekonnte in Richtung Tor. Das Spielgerät prallte jedoch gegen den hinteren Innenpfosten und sprang von dort Torhüter Reck in die Hände.

Müller-Hattrick entscheidet die Partie

Mit Beginn der zweiten Hälfte kamen die Lankwitzer besser und mit viel mehr Druck aus der Kabine und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten, da die Stralauer Hintermannschaft an dieser Stelle der Partie zu ungeordnet agierte. Nach einer weiteren Konfusion im Stralauer Defensivverbund sprang der Ball zu Caliskan der vom rechten Strafraumeck mit einem Fallrückzieher Keeper Reck zu einer Parade zwang. Auch im Anschluss erarbeiteten sich die spielstarken Lankwitzer immer wieder über den zentralen Mann Akkus und die zweite Spitze Horter Tormöglichkeiten. Zählbares sprang jedoch nicht heraus.

Die Druckphase der Gastgeber endete mit der Hinausstellung des wieselflinken Caliskan, der nach einem wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot vorzeitig Duschen geschickt wurde. Berolina nun darauf bedacht den Ball und Gegner laufen zu lassen, konnte sich trotz der personellen Überzahl keine gefährlichen Torchancen erarbeiten.

Coach Fineske sorgte für neue Impulse mit Stürmer Müller, der für den etwas angeschlagene Wenzel ins Spiel kam (68. Minute) und nur wenig später mit Schindler für Bischoff (77. Minute).

Nur eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung rechtfertigte Müller mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten seine Einwechslung. In Gomez-Manier erlief sich Müller den von Niemann steilgespielten Ball und versenkte ihn bedrängt mit links ins lange Eck (83. Minute). Kurz darauf traf Müller mit einer Kopie seines ersten Treffers zur Entscheidung.

Stralau nun mit drei Toren in Front hatte noch nicht genug und Turtschan spielte aus zentraler Position einen Steilpass auf Müller, der jedoch abseitsstehend den Ball passieren ließ und der mitgelaufene Wohlfahrt vollendete überlegt zum 4:0 (90.). Den Schlusspunkt der Partie setzte Müller mit seinem dritten Tor im Spiel. Eine Schindler-Flanke von rechts versenkte er volley mit rechts in die Maschen des Lankwitzer-Tors zum 5:0 Endstand (90.+2).

Der FSV Berolina Stralau spielte mit:

Reck – Tyroke – Büter (20. Strömel), Beer – Wohlfahrt [C], Kimpinsky, Turtschan, Bischoff (77. Schindler) – Niemann – Wenzel (68. Müller), Ott

Tore: 0:1 Wenzel (20.),  0:2, 0:3, 0:5 Müller (83./86./90.+2), 0:4 Wohlfahrt (90.)

Nächste Spiele:
Bezirksliga 26. Spieltag
FSV Berolina Stralau – Berlin Hilalspor
Sonntag, 28. April, 14:00 Uhr
Laskersportplatz

Verlegter Spieltag:
FSV Berolina Stralau – Wartenberger SV
Mittwoch, 1. Mai, 14:00 Uhr
Laskersportplatz

Bezirksliga 27. Spieltag
BSC Marzahn – FSV Berolina Stralau
Sonntag, 5. Mai, 14:00 Uhr
Schönagelstr. 70, 12685 Berlin

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