Transfer-Gerüchteküche: S. Friedrich vor Berolina Comeback?

Neben der konstant hohen Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen dürfte es aufmerksamen Trainingskiebitzen an der Persiusstraße kaum entgangen sein, dass sich zuletzt häufig ein altbekanntes Gesicht unter die in den letzten 5 Spielen ungeschlagenen Stralauer gemischt hat.

Der frühere Berolina-Kapitän und Mittelfeldantreiber Sebastian Friedrich nahm in den vergangenen 3 Wochen an mehreren Trainingseinheiten der Heimischen teil. ‚Momentan bin ich berufsbedingt häufig in Berlin und da bietet es sich natürlich an hier am Lasker vorbeizuschaun.‘ so die Stralauer Integrationsfigur. ‚Zumal ich mich ja mit meinem Verein, der SG Olympia 1896 Leipzig, auch mitten im Meisterschaftsbetrieb befinde.‘

Strategen unter sich … © mike w.

In der Kreisliga A, der Stadtklasse des Kreises Leipzig, rangiert die Sportgemeinschaft Olympia aus Leipzig-Gohlis, einem der Gründungsvereine des DFB, aktuell auf dem 5ten Tabellenplatz mit 2 Punkten Rückstand auf die Aufstiegsränge in die Kreisoberliga.

Und dass sich der ältere Bruder der Stralauer ‚Ballkrake‘ Olli Friedrich in guter fußballerischer Form befindet, blieb den Stralauer nach den gemeinsamen Trainingseinheiten nicht verborgen.
‚Naja, so wie’s aussieht hat er nichts verlernt‘
, zollte ihm Alt-Stralauer Weber Respekt und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: ‚Sein Antritt ist immer noch sensationell, aber das ging schon mal schneller. Aber mit ’n bischen Training hier bei uns wird das schon wieder.‘

Eine solche Gelegenheit ließen sich die Stralauer Verantwortlichen natürlich auch nicht entgehen, um behutsam Abzuklopfen, wie es denn um eventuelle Wechselabsichten des 6ers steht.
‚Sebastian ist ein sehr erfahrener Spieler, mit dem Auge für die entscheidenden Spielsituationen. Hier im Verein genießt er nicht umsonst noch den allergrößten Respekt‘, so der Headcoach der Stralauer Fineske, der keinen Hehl daraus macht, dass er den aktuellen Kapitän der SG Olympia nicht ungern wieder im Rot-Weißen Trikot sehen würde: ‚Ich glaube es ist für jeden Trainer von Vorteil, Spieler wie ihn im Kader zu haben.‘

Auch der Wahl-Leipziger scheint einem Zurück in die Zukunft nicht abgeneigt zu sein: ‚Die Situation ist momentan so, dass ich noch bis Ende der Saison einen Vertrag mit Olympia habe. Was danach kommt, werde ich gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin besprechen und entscheiden. Die Trainings mit den Jungs hier am Lasker machen auf jeden Fall richtig Laune, da ist ’n guter Zug drin.‘

Die Zeichen stehen also nicht schlecht, dass es in der neuen Saison zu einer Reunion der Friedrich-Brüder im rot-weißen Trikot der Stralauer Familie kommt.

Wir sind Stralau!


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