Nachträge Vierte

In einer hart umkämpften Partie musste man sich am Ende Berolina Mitte III mit 3:2 geschlagen geben.

Stralau spielte mit: Köppe – Schulz, B. Bjeske, Böttcher – Lau, Dienelt, Schindler, Schmidtsdorff, Mink – Friese (71. Jacobsohn), Lingott
Tore:1:0 (28.), 1:1 ET (39.), 1:2 Lingott (69.), 2:2 (76.), 3:2 (87.)

Stralauer des Spiels:Böttcher

Nach dreijähriger Verletzungspause feierte S. Jacobsohn sein Comeback in der Vierten. Das in einem Spiel, dass eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Beide Mannschaften präsentierten sich auf Augenhöhe, bevorzugten im Spielaufbau den langen Ball. Stralau,  offensiv ohne Fortune,fand lange kein Rezept gegen die dicht gestaffelte Abwehr und die laufstarken Aussenspieler der Blau-Weissen. Der Ausgleich fiel überraschend. Von Mink in Szene gesetzt, zog Schindler Richtung Tor, umkurvte den Keeper. Sein Schuss wurde von einem Verteidiger ins eigene Netz gegrätscht. Zur Führung hämmerte Lingott einen Freistoss aus 23 Metern direkt in die Torwartecke. Der gute Unparteiische leistete sich nur einen Faux pas, beim Ausgleich von Mitte hatte die Stralauer Deckung drei Spieler, einschließlich des Torschützen, klar ins Abseits gestellt. In der Folgezeit drückten die Platzherren, wollten unbedingt den Dreier. Belohnt wurden sie durch einen langen Flankenball in den Rücken der Abwehr, der am langen Pfosten einen sicheren Abnehmer fand. Neben dem auf ungewohnter Position glänzenden Böttcher, überzeugte Schindler auf der „sechs“ und Keeper Köppe, der in den ersten Minuten der Partie all sein Können in die Wagschale werfen musste.

 

Gegen eine junge, spielstarke Mannschaft vom FC Stern Marienfelde III bewiesen die Stralauer Moral und erkämpften sich nach einem  0:2 Pausenrückstand noch ein 3:3 Unentschieden.

Stralau spielte mit: Köppe – Schulz, B. Bjeske (13. Schmidtsdorff), S. Bjeske – Böttcher, Beeskow, Dienelt, S.Jacobsohn – Mink, Friese (45. Lau), Lingott
0:1 (24), 0:2 (36.), 1:2 ET (62.), 2:2 Lingott (76.), 2:3 (84.), 3:3 Lingott (87.)

B.V. : Köppe hält FE (23.)
Stralauer des Spiels: Lingott
Die Gäste, als Tabellenzweiter angereist, erwiesen sich als harter Brocken. Bero verlor früh seinen Abwehrroutinier B. Bjeske und musste die Defensivformation  umgestalten. Durch ansehnlichen Kombinationsfussball erspielten sich die Marienfelder eine verdiente 2:0 Halbzeitführung. Die Berokicker setzten den ein oder anderen gefährlichen Konter, doch wie schon eine Woche zuvor bei Mitte ,blieb man bis dahin ohne Durchschlagskraft in der Offensive. Coach Jacobsohn fand in der Pause die richtigen Worte und mahnte die fehlende Zweikampfhärte an. Hochmotiviert führte Kapitän Dienelt seine Mannschaft zurück aufs Feld, die dann um jeden Ball und Zentimeter kämpfte. Auch nach dem erneuten Rückstand in der 84.Minute, ließen die Stralauer,  entgegen den Spielen zuvor, nicht die Köpfe hängen und verdienten sich den Punkt am Ende zu Recht.

 

 

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