FSV Berolina Stralau gewinnt die Lichtenberger Sommermeisterschaft 2012

Harnackstraße, 28. Juli 2012 – Nach insgesamt guter Turnierleistung sichert sich der FSV Berolina Stralau den Titel als Lichtenberger Meister 2012. Im Finale besiegen die Stralauer aus Friedrichshain den Gastgeber TSV Lichtenberg klar mit 4 zu 0. Als Sieger der Lichtenberger Sommermeisterschaft wird der FSV Berolina Stralau nun den ‚Supercup‘ gegen den Gewinner des Exer Pokals, des ältesten Bezirkspokals Berlins, ausspielen.

Nach 3 jähriger Abstinenz bei den Lichtenberger Sommermeisterschaften spielten sich die Stralauer nach zum Teil guten Leistungen bis ins diesjährige Finale. In der Vorrunde besiegten die Heimischen BW Hohenschönhausen mit 5 zu 1 und die neu gegründete Askania aus Köpenick mit 4 zu 0, mussten sich aber auch mit einem mageren 3 zu 3 gegen die SV Bau Union zufrieden geben. Im Abschließenden, für den Aufstieg unbedeutenden, letzten Vorrundenspiel boten die Stralauer schließlich ihre bis dahin beste Turnierleistung und mussten sich dem Landesligisten SV Sparta Lichtenberg nur knapp mit 1 zu 2 geschlagen geben.
Im folgenden Halbfinale konnten die Rot-Weißen im Friedrichshainer-Derby gegen den SFC mit einem 5 zu 0 Kantersieg die Frage nach der Nummer 1 in Friedrichshain relativ deutlich klären und sicherten sich die inoffizielle Kreismeisterschaft.
Ausführliche Spielberichte finden sich bei den Kollegen vom TSV Lichtenberg.

Dominanz im Finale gegen den Gastgeber
Im Finale trafen die Stralauer, etwas überraschend, auf den Gastgeber TSV Lichtenberg, der sich in einem packenden Halbfinal-Krimi nach einem 2 zu 2 in der regulären Spielzeit gegen Sparta Lichtenberg durch ein 8 zu 7 im Penalty-Schießen durchsetzen konnte.
Nach unkonzentrierten Anfangsminuten, in denen Keeper Reck mit einem sensationellen Reflex den frühen Rückstand verhindern konnte, übernahmen die Stralauer, angeführt von Takt- und Ideengeber Niemann, nach gut 10 Minuten die Spielkontrolle. ‚In den ersten Minuten war natürlich ein bisschen die Final-Nervosität bei dem Ein oder Anderen unserer jungen Truppe zu spüren, aber Paule hat uns den nötigen Rückhalt verschafft. In der Folge haben wir versucht, geduldig unser Spiel durchzusetzen und uns Chancen zu kreieren. Das ist uns über weite Strecken auch wirklich gut gelungen‘ zeigte sich Co-Trainer Rossa mit der Vorstellung der Heimischen relativ zufrieden.

Nach Foul im Strafraum an ‚Ösi‘ Wallner und dem sicher verwandelten Penalty durch Goalgetter Wenzel, der sich mit 7 Treffern gemeinsam mit dem Spartaner Feiler die Torjägerkanone sichern konnte, und einem Wohlfahrt-Treffer nach Wenzel-Stangerlpass lagen die Stralauer zur Pause verdient mit 2 zu 0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber, mit einigen Änderungen, zwar etwas offensiver aus der Kabine, aber nach wie vor selten zum Abschluss. Berolina behielt stets die Spielkontrolle, nun etwas tieferer stehend, und setzte den Lichtenbergern durch schnelles, vertikales Umkehrspiel nach Balleroberung zu. ‚Ballkrake‘ Friedrich hämmerte das Leder, nach einem über 2 Stationen vorgetragenen Konter, nach Tyroke Ballgewinn und Wenzel-Lochpass, mit seinem 5ten Turniertreffer zur 3 zu 0 Vorentscheidung in die Maschen. Schließlich war es M. Müller, der nach erneutem Wenzel-Stangerlpass zum hoch verdienten und viel um jubelten 4 zu 0 Endstand einschieben konnte.

Die Friedrichshainer feiern sich als Lichtenberger-Meister
Klasse Saisonstart für uns. Wir sind im Soll, haben aber noch Luft nach oben. Die Saison kann losgehen.‘ gab der Stralauer 6er Weber nach Spielschluss zu Protokoll, um im Anschluss mit Mannschaft und angereisten Bero-Anhängern, Fans und Ultras den ersten Saisontitel gebührend zu feiern.
Der FSV Berolina Stralau sicherte sich damit als erst 2ter Friedrichshainer Verein, neben dem BSV Victoria Friedrichshain, die Lichtenberger Meisterschaft. ‚Dass wir natürlich den Pokal mit nach Hause nach Friedrichshain nehmen, war so nicht zu erwarten. Aber die Jungs haben sich das hart erarbeitet und verdient. Aber natürlich dürfen wir diesen Erfolg auch nicht überbewerten, das ist klar. Wir stehen mitten in der Vorbereitung.‘ war von Headcoach Fineske als Resümee zu erfahren. ‚In erster Linie ging es uns als Trainerteam vor allem darum, jeden Spieler unseres 21 Mann-Kaders und speziell natürlich unsere Neuverpflichtungen unter Wettkampfbedingungen zu sehen, um mit Blick auf die uns bevorstehende schwierige 2te Bezirksliga-Saison eine gute Mischung innerhalb der Mannschaft zu finden und zu formen.‘

Lobende Worte für den Auftritt der Stralauer bei der diesjährigen Lichtenberger Meisterschaft fand auch Dirk Kramp aus dem Vorstand des FSV Berolina Stralau, der sich wie so viele andere Bero-Anhänger, Fans und Ultras an der Harnackstraße eingefunden hatte: ‚Die Mannschaft hat sich hier wirklich hervorragend präsentiert, sowohl spielerisch als auch in der Geschlossenheit ihres Auftretens wirklich überzeugend. Wir blicken da ganz zuversichtlich auf die Meisterschaft. Und für den Verein ist es natürlich großartig, wenn wir uns auch Mitte August nochmal im Rahmen des Supercups gegen den Sieger des Exer Pokals präsentieren können.‘

Der Supercup steht an
Der seit 4 Jahren bestehende Supercup wird zwischen dem Sieger der Lichtenberger Sommermeisterschaft und dem Sieger des Exer Pokals ausgespielt. Beim Exer Pokal, dem ältesten Berliner Bezirkspokal, kämpfen heuer zum 55. Mal zwölf Mannschaften aus Pankow, Weißensee und Prenzlauer Berg um die begehrte Trophäe. Der siegreiche Vertreter aus dem Großbezirk Pankow trifft schließlich auf den diesjährigen Lichtenberger Meister FSV Berolina Stralau.
Die Begegnung findet am 14. August um 19:00 Uhr auf dem Teschplatz an der Dunckerstraße 59/60 statt.

Zugänge und weitere Neuerungen
Zeitgleich mit dem Triumph an der Harnackstraße gaben die Stralauer auch die Verpflichtung von Tobias Strömel bekannt: Der 22 jährige Defensivallrounder, der im Nachwuchs des FC Nordost groß geworden ist, stößt aus der Oberliga Betriebssportmannschaft (höchste Spielklasse des Berliner Fußballbetriebssports, Anm.d.Red.) der BSG Gilette zu den Rot-Weißen. Der körperlich robuste Rechtsfuß Strömel hat bislang in den Trainingseinheiten durch gute Präsenz im Zweikampfverhalten und technisch feine Ballbehandlung einen starken Eindruck hinterlassen und soll den Stralauer Defensivverbund weiter verstärken.
Neben der bereits erwähnten Arbeit der Scouting-Abteilung, bastelt hinter den Kulissen auch das IT- Team der Stralauer an einer verbesserten (online-)Performance der Berolina und damit auch an der Zukunft des Vereins. ‚Roberto‘ Kimpinsky und Eik Walter überarbeiten momentan die Vereins-Webseite. Face geliftet und in neuem Outfit soll die Homepage der Stralauer pünktlich zum Saisonstart online gehen: ‚Wir schrauben gerade noch an den letzten Feinheiten, aber ich bin ziemlich sicher, dass wir das bis zum Saisonbeginn hinkriegen werden‘ war von ‚Roberto‘ Kimpinsky diesbezüglich zu erfahren.

Letztes Vorbereitungsspiel
Zum Abschluss der intensiven sportlichen Vorbereitung auf die kommende Bezirksligasaison bestreitet der FSV Berolina Stralau noch ein freundschaftliches Kräftemessen mit dem SV Lichtenberg 47 II.
Gespielt wird am 4. August auf der Laskersportanlage an der Persiusstraße, angepfiffen wird die Partie um 15:00 Uhr.

Komm und sei dabei, denn: WIR SIND STRALAU!