Vierte: Schiri – Farce in Gatow

Beim SC Gatow III unterlag man in einem fragwürdigen Spiel mit 2:3.
Stralau spielte mit: Moritz – Heidenreich, Bjeske, Engling – Dienelt, Beeskow, Spangenberg (Heinrich 66.), Böttcher, Jacobsohn – Herrich, Köhler
Tore:1:0(13.), 2:0(20.), 2:1 Böttcher (34.), 2:2 Köhler (41.), 3:2(86.)
Stralauer des Spiels: Dienelt
Eine Kuriosität der besonderen Art lieferten die Gastgeber vom Rande Berlins. Da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien, Stralau keinen Unparteiischen stellen konnte, pfiff ein Gatower Spieler. Motivation und Bewegungsdrang ließen zu wünschen übrig. Zur Pause war sein Wille erschöpft und er gesellte sich zum Wiederanpfiff als Reservespieler auf die Gatower Bank. Sein nun pfeiffendes Pendant war mit schubweise auftretender Blindheit geschlagen, was unter anderem in einer um drei Minuten verkürzten Regelspielzeit endete. Letzten Endes hatten sich die Stralauer diese Niederlage aber selbst zuzuschreiben. Zuviele Torchance, vor allem in Durchgang zwei, blieben ungenutzt. Man brauchte eine knappe halbe Stunde um sich auf die taktisch unkonventionell ausgerichteten Gatower einzustellen. Danach bestimmte man man das Geschehen durch aggressive Spielweise und überlegene Zweikampfführung. Spangenbergs „Kaltstellung“ des heimischen Spielmachers ist als wichtiger Punkt zu nennen. Ein Punktgewinn wäre mehr als verdient gewesen, so bleibt nur die Vorfreude auf´s Rückspiel.