Stralau IV – enttäuschende Niederlage im Pokal

SFC Friedrichshain    Berolina Stralau IV        6:1

Stralau spielte mit:

Reck – Heinrich (ab 65´ Pleske), André Herrich (ab 25´ Machon), Max Köhler – Blank, Heidenreich, Spangenberg,  Sebastian Jacobson (ab 45´ Böttcher) – Beutner, Köhler, René Herrich

In der, für die 4. Herrenmannschaft von Stralau ersten „aktiven“ Runde des Pokals schied man mit einer desolaten Leistung gegen den Lokalrivalen aus Friedrichshain, welcher auch direkter Gegner in der Meisterschaft ist aus.
Zu keiner Zeit des Spiels konnte man an die, in den vergangenen Spielen gezeigte kämpferische und zum Teil auch spielerische Leistung anknüpfen. Der teilweise mangelnden Deckungsarbeit in der Abwehr, der fehlenden Annahme von Zweikämpfen im Mittelfeld und einer, in dieser Art bisher nicht gekannten mangelnden Durchschlagskraft in der Offensive stand eine durchaus respektable Chancenverwertung des Gegners gegenüber. Aus einigen mehr oder weniger gut heraus gespielten Angriffen wurden durch den SFC bis zur Halbzeit vier Tore erzielt, wobei dem Torhüter von Stralau keine nennenswerten Fehler unterliefen. Mit einem demzufolge ernüchterndem 4:0 ging man in die Pause.
Beim Pausengespräch gelobte man Besserung, was jedoch nur ansatzweise auf dem Platz umgesetzt werden konnte. Hinzu kommt, dass in der (wenn man an diesem Tag überhaupt davon sprechen konnte) besten Phase der Stralauer dem Gegner ein eher zweifelhafter Treffer (starker Abseitsverdacht) zum 5:0 seitens des Referee´ zugesprochen und somit die leicht aufkeimende Moral bei Bero im Ansatz erstickt wurde. Stralau konnte in der 70´min durch Köhler zumindest noch den Ehrentreffer erzielen. In der Folge gab es weitere Chancen für Bero, welche jedoch durch den gut aufgelegten Schlussmann des SFC zunichte gemacht wurden. Stralau machte nun hinten auf, was zu Konterchancen des SFC und daraus resultierend dem sechsten Gegentreffer führte.
Am Ende stand neben einer bitteren 6:1 Niederlage die Erkenntnis, dass ein Spiel nur gewonnen werden kann, wenn von Beginn an mit vollster Konzentration und bedingungslosem Einsatzwillen gekämpft wird. In den folgenden Partien wird sich die Mannschaft um einiges steigern müssen um die anvisierten Punkte einfahren zu können.

In diesem Sinne: Kopf hoch!